Heilstein

Zoisit

Erklärung, Herkunft & Abbaugebiete

Der Heilstein Zoisit ist ein Silikat. Der Stein kommt weltweit vor. Das Hauptabbaugebiet ist Tansania. Eine bekannte Untervariante ist das Tansanit, das nach dieser Abbauregion benannt wurde. Entdeckt wurde Zoisit 1805 in Österreich. In der Region Kärnten im Mittelgebirgszug Saulape und als Saulapit benannt. Im Rahmen einer genaueren Untersuchung durch den Gelehrten und Bergwerksbesitzer Sigmund Zois wurde erkannt, dass es sich um eine eigenständige Mineralienart handelt. In der Folge dieser Untersuchung wurde es nach Sigmund Zois benannt und ist heute unter dem Namen Zoisit bekannt.

Zoisit Synonyme

Neben Saulapit werden zum Teil auch die Synonyme Anyolith und Illuderit verwendet. Manchmal wird Zoisit auch als Kalkepidot bezeichnet.

Mineralogie und Entstehung vom Zoisit

Beim Zoisit handelt es sich um in Silikat aus Aluminium und Calcium, das der Zoisit-Epidot-Gruppe zugeordnet wird. Silikate entstehen, wenn in der Erdkruste über lange Zeit und unter hohem Druck verschiedene Eisenmineralien zusammengepresst werden. Je nachdem, welche Bestandteile hierbei zusammengepresst werden, können sich ganz unterschiedliche Färbungen des Steins ergeben.

Zoisit Varianten – Farbe, Struktur, Schliff und Verarbeitung

Zoisit ist in Reinform durchsichtig. Durch die unterschiedlichen Mineralien, die in verschiedenen Standorten vorhanden sind und in das Silikat mit eingepresst wurden, erhält der Stein bestimmte Farben. Das Farbespektrum reicht prinzipiell von weiß oder hellgrau, grün, blau bis hin zu rosa. Oft ist der Stein grün und enthält dunkle Flecken. Nach dem Schliff ergibt sich eine glatte Oberfläche, die undurchsichtig und durchscheinend sein kann. Manchmal kommt auch durchsichtiges Zoisit vor. Das Zoisit kann folglich verschiedene Oberflächenstrukturen mitbringen. Oft wird der Stein schön fein geschliffen. Die Oberfläche bietet den Fingern dann ein angenehmes Gefühl bei der Berührung.

Zoisit Anwendung

Als Heilstein wird Zoisit unterschiedlich verwendet. Der Stein kann als Anhänger einer Kette getragen werden oder den Menschen als kleiner Stein in der Hosentasche begleiten. Manche Menschen nutzen ihn auch zur Unterstützung der Meditation. In diesem Fall empfiehlt es sich, eine Scheibe des Heilsteins auf die Stelle des Körpers zu legen, die betroffen ist. Auch Edelsteinwasser kann man mit Zoisit herstellen. Dazu wird der Stein in Wasser gelegt. Der Heilstein wird dabei einen Teil seiner Energie an das Wasser abgeben.

Wirkung vom Zoisit

Der Heilstein Zoisit kann negative Gefühle im Unterbewusstein des Menschen bewältigen, eine innere Gelassenheit herstellen und so zu einer positiven Grundeinstellung gegenüber dem Leben sorgen. Durch diese energetischen Fähigkeiten ist der Heilstein ein guter Begleiter bei allerlei seelischen Strapazen. Aber auch bei körperliche Leiden, die aus diesen entstehen können, schafft er Abhilfe. Der kleine Stein gibt damit ein großes Maß an Kraft, um sich unklare Gefühlslagen bewusst zu machen und das eigene Leben ganz neu in die Hand zu nehmen. Auch in Übergangsphasen wie der Pubertät, dem Eintritt ins Rentenalter oder beim Annehmen eines neuen Berufs kann der Heilstein eine gute Unterstützung liefern. Er sorgt mit seiner Wirkung dafür, dass emotionale Befindlichkeiten aus dem seelischen Unterbewusstsein bewusst wahrgenommen werden können und die eigene Realität aus einer anderen Perspektive neu eingeschätzt wird. Dabei stattet der Heilstein den Menschen mit einer positiven Grundhaltung aus, die sowohl im Berufsleben wie auch in der persönlichen Beziehungsarbeit eine wichtige Grundlage für eine gute Handlungsfähigkeit ist.

Wirkung auf den Körper

Zoisit gibt dem Menschen einen Ruhepol im schnelllebigen Alltag. Diesen setzt der Heilstein mit einem ausgeglichenen Seelenleben. Er wirkt gegen Überanstrengung oder allgemeine Schlappheit ebenso wie bei innerer Aggressivität. Die Energie des Steins lenkt die Aufmerksamkeit des Bewusstseins auf die inneren Gefühle. Dadurch gibt der Stein dem Menschen ein ganz neues Körpergefühl. Er wirkt anregend ohne den Menschen zu leichtfertigen Entscheidungen zu drängen. Der Stein stärkt die Arbeit der inneren Organe, die in der Mitte des Körpers vorhanden sind und hilft dem Menschen so, seine eigene Mitte wieder zu finden.

Wirkung auf den Geist und die seelische Ebene

Auch das Seelenleben wird mit dem Heilstein gestärkt. Zoisit führt emotionale Befindlichkeiten in einen neuen Bewusstseinszustand. So kann der Mensch die eigenen Gefühle besser einschätzen und als Basis für eine eigene Entscheidung nehmen. Viele Menschen berichten davon, dass der Heilstein ihnen ein besonderes Maß an Kreativität verliehen hat. Dies kann in Lebenssituationen, in denen wichtige Entscheidungen getroffen werden müssen, von ganz erheblichem Vorteil sein. Aber auch für die künstlerische Produktion oder die Verwirklichung der eigenen Persönlichkeit ist Zoisit ein guter Begleiter.

Zoisit Chakren- und Sternzeichenzuordnung

Zoisit wird dem Herzchakra zugeordnet. Der Heilstein ist der Geburtsstein des Sternzeichens Zwillinge. Zudem wird der Stein mit den Sternzeichen Stier, Waage und Widder in Verbindung gebracht. Er wird auch immer wieder gerne als Ausgleichsstein für das Sternzeichen Skorpion eingesetzt.

So pflegen, laden und entladen Sie den Zoisit Heilstein

Einmal pro Woche sollte Zoisit unter einem fließenden Wasser gereinigt werden. Eine gute Wirkung auf die energetische Leitfähigkeit hat hierbei die Nutzung einer natürlichen Quelle. Um die Energien des Steins gut nutzen zu können, muss der Heilstein außerdem einmal im Monat komplett entladen und wieder neu aufgeladen werden. Dazu wird er zunächst über Nacht in eine Schale mit Hämatit gelegt. Der entladene Stein kann anschließend neu aufgeladen werden, indem er eine kleine Sammlung von Bergkristall gelegt wird.

Sonstiges

Für die energetische Wirkung der Heilsteine gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Die Hinweise zur Wirkung von Zoisit basieren auf umfangreicher subjektiver Erfahrung. Eine fachkundige medizinische Diagnose und therapeutische Behandlung von Krankheiten können Heilsteine jedoch nicht ersetzen. Bei Krankheiten empfiehlt sich deshalb der Besuch eines ausgebildeten Arztes.

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