Heilstein

Heliotrop

Erklärung: Name, Herkunft & Abbaugebiete

Der Name Heliotrop geht auf das Griechische zurück. Heliou Tropai lässt sich mit Sonnenwend übersetzen. Die alten Griechen glaubten daran, dass der Stein mit dieser in Verbindung stehe. Im griechischen Mythos stiftet der Heliotrop die Verbindung zwischen den Menschen und der Götterwelt. Als Heilstein nutzte man den Heliotrop jedoch schon wesentlich früher. Auch die alten Ägypter waren mit den besonderen Kräften dieses Minerals vertraut. Auch in den Schriften der Heilerin Hildegard von Bingen wird der Heliotrop erwähnt. Der Stein wird hauptsächlich in Indien abgebaut. Aber auch in den USA, Lateinamerika und Australien wird Heliotrop gewonnen.

Heliotrop Synonyme

Aufgrund seiner roten Einschlüsse, die Hildegard von Bingen mit dem Blut Christi in Verbindung bringt, wird der Heliotrop manchmal als Blutjaspis oder Hildegardjaspis bezeichnet. Zudem werden auch die Bezeichnungen Jesusstein oder Märtyrerstein verwendet.

Mineralogie und Entstehung vom Heliotrop

Beim Heliotrop handelt es sich um eine Unterart des Chalcedon, also um eine Unterart des Quarz. Der Stein wird mineralogisch in die Klasse der Oxide eingeordnet. Heliotrop bildet sich beim Austrocknen von Gesteinsschichten, in denen Kieselsäure sowie Eisenoxid enthalten sind. Das letztere ist in Form roter Punkte erkennbar. Es ist viel Zeit notwendig, dass sich ein entsprechendes Material in der Erde bilden kann. Wenn die Bedingungen jedoch stimmen, kommt es zur großen Vorkommen. Entsprechend häufig ist der Quarz vorhanden.

Heliotrop Varianten – Farbe, Struktur, Schliff und Verarbeitung

Der Heilstein kann hellgrün oder dunkelgrün sein. Im Material finden sich rote Punkte, die mit dem bloßen Auge erkannt werden können. Der Quarz ist nicht transparent. Im Wechselspiel mit dem grünen Quarz und den roten Punkten ergibt sich jedoch eine schöne Optik, die den Stein auch zu einem begehrten Schmuckstein macht. Wenn die Steine geschliffen und poliert werden, liegen sie angenehm in der Hand. Auch als Schmeichelstein greifen viele Menschen gerne auf einen Heliotrop zurück. 

Heliotrop Anwendung

Es gibt verschiedene Anwendungen, mit denen sich der Mensch die Kräfte dieses Schutzsteins zu nutze machen kann. Dazu zählt zunächst einmal der einfache Körperkontakt. Wenn der Heilstein die Haut berührt oder auf dem Körper aufliegt, übertragen sich seine Energien und stärken Körper und Geist des Menschen. Eine andere Anwendungsmöglichkeit besteht in der Herstellung von Edelsteinwasser. Dazu wird der Heliotrop über Nacht in Wasser eingelegt. Am nächsten Morgen kann das so gewonnene Edelsteinwasser für die Zubereitung eines Tees genutzt oder auf den Körper aufgetragen werden.

Wirkung vom Heliotrop

Heliotrop gilt als wichtigster Schutzstein für die Schwangerschaft. Der Heilstein wehrt böse Blicke ab und stärkt den Körper der Mutter wie auch den des heranwachsenden Babys. Dabei unterstützt er das körperliche Wohlbefinden und sorgt für eine positive Grundstimmung. Auch gegen Müdigkeit wird der Stein von vielen Menschen eingesetzt. Er sorgt dafür, dass sich das Gehirn gut konzentrieren kann und der Geist einen positiven Blick auf die Welt wirft. Beides wirkt sich in der Schwangerschaft auch positiv auf den kleinen Fötus aus.

Wirkung auf den Körper

Der Heilstein Heliotrop fördert einen guten Stoffwechsel und regt die Tätigkeit der inneren Organe an. Dies trägt sowohl zur Entgiftung wie auch zu einer ertragreichen Aufnahme gesunder Nährstoffe und Spurenelemente bei. Der Körper der Mutter und der ihres kleinen Kindes wird damit gut versorgt und kann unter optimalen Bedingungen heranwachsen. Auch zu einem ausgeglichenen Hormonhaushalt kann der Heilstein beitragen. Deshalb wird er von manchen Menschen auch gegen Stimmungsschwankungen eingesetzt. Auch gegen körperliche Antriebslosigkeit kann der Stein genutzt werden. Seine Energien schirmen den Körper ab und spenden ihm Kraft für neue Taten.

Wirkung auf den Geist und die seelische Ebene

Heliotrop hält den Geist dazu an, die positiven Dinge im Leben stärker wahrzunehmen. Er fördert einen freien Fluss der Energien und reinigt die Aura von energetischen Störfeldern. Mit der Hilfe des Heliotrops kann sich der Geist des Menschen besser auf die Möglichkeiten einlassen, die das Leben bietet. In wichtigen Entscheidungssituationen ist der Heliotrop deshalb ein guter Begleiter. Manche Menschen tragen einen Stein dieser Art in ihrer Hosentasche und fördern auf diese Weise eine emotionale Ausgeglichenheit und eine positive Grundstimmung. Entsprechend nutzen nicht nur schwangere Frauen die Kräfte dieses Schutzsteins. Der Heilstein kann auch Sorgen fernhalten und Ängste abwenden. Manche Nutzer legen einen Heliotrop neben ihr Bett. Der Stein kann dann dazu beitragen, dass Alpträume verschwinden. Auch unruhige Kinder können sich beruhigen, wenn man ihnen einen Heliotrop in die Hand legt.

Heliotrop Chakren- und Sternzeichenzuordnung 

Der Heilstein wird dem Slarplexus Chakra und dem Herzchakra zugeordnet. Im Wirkungsbereich dieser Schnittstellen von Körper und Geist entfalten seine Kräfte ihr volles Potential. Der Stein kann an den entsprechenden Stellen aufgelegt werden. Auch das Auftragen von Edelsteinwasser sollte immer eine Stelle in diesem Bereich versorgen. Auf diese Weise profitieren die Nutzer optimal von den Energien des Heliotrop. Der Stein ist der Hauptstein des Sternzeichens Jungfrau und kann von der Waage als Nebenstein genutzt werden. Aber auch jedes andere Sternzeichen kann den Heilstein als Schutzstein nutzen. Beim Heliotrop handelt es sich um einen mächtigen Schutzstein, der jedem Sternzeichen Trost und energetische Hilfe spendet.

So pflegen, laden und entladen Sie den Heliotrop Heilstein

Um das volle Energiepotential des Steins zu nutzen, sollte Heliotrop regelmäßig entladen und wieder neu aufgeladen werden. Dazu wird der Stein unter lauwarmes Wasser gehalten. Anschließend platziert man den Heliotrop auf einem Bergkristall oder in einer Bergkristalldruse und legt beides in das Licht der Nachmittagssonne. Die Strahlen der Sonne laden die Energien des Heilsteins wieder vollständig auf. Einmal im Monat sollte diese Prozedur wiederholt werden. Das gewährleistet, dass der Stein mit einem guten Maß an Energien genutzt werden kann.

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