Heilstein

Anhydrit

Erklärung: Name, Herkunft & Abbaugebiete

AnhydritAnhydrit wurde bereits 1804 vom deutschen Mineralogen Abraham Gottlob Werner beschrieben. Der Name des Steins lässt sich auf das Griechische zurückführen. Die Übersetzung bedeutet „wasserlos“ und verweist darauf, dass kein Wasser im Stein enthalten ist. Der Stein kommt in verschiedenen Regionen vor. Jedoch gibt es meist keine sehr großen Vorkommen. Zu den Ländern, in denen Anhydrit abgebaut wird, zähle Deutschland und Österreich sowie die Schweiz. Aber auch in Polen, Russland, Japan und Lateinamerika wird Anhydrit abgebaut.

Anhydrit Synonyme

In der Heilsteinkunde ist Anhydrit vor allem unter dem Namen Angelit bekannt. Es gibt jedoch noch eine ganze Reihe von Synonymen für Anhydrit. Dazu zählen Seidenspat und Würfelgips, Gekrösstein, Leuchtstein und Karstenit.

Mineralogie und Entstehung vom Anhydrit

Bei Anhydrit handelt es sich mineralogisch um Calciumsulfat. Das aus Calcium und Schwefel bestehende Gestein wird entsprechend in die Mineralklasse der Sulfate eingeordnet. Für die Bildung von Anhydrit ist eine Temperatur von über 35 °C notwendig. Wenn unter diesen Bedingungen Meerwasser verdunstet, kann Anhydrit entstehen. Aber auch beim Brennen von Gips kann das Gestein entstehen. Bei den hohen Temperaturen verdunstet Kristallwasser aus dem Material und es kommt zur Bildung von Anhydrit.

Anhydrit Varianten – Farbe, Struktur, Schliff und Verarbeitung

Das Mineral bildet Kristall aus, die zum orthorhombischen Kristallsystem zählen. Das Material ist transparent und kann sowohl grau sein, wie es auch Kristalle mit blauer oder violetter Färbung gibt. In pulverisierter Form lässt sich aus dem Stein Klebstoff herstellen, mit dem Fließen geklebt werden können. Außerdem wird Anhydrit auch als Bestandteil bei der Herstellung mancher Zementmischungen genutzt. Steine mit violetter oder blauer Färbung sind auch als Schmuckstein beliebt und werden meist unter dem Namen Angelit verkauft. Die Steine werden meist poliert oder zu kleinen Perlen verarbeitet. Da die Steine nicht so fest wie andere Mineralien sind, werden sie bei der Verarbeitung oft mit etwas Kunstharz gefestigt.

Passende Anhydrit Produkte

Anhydrit Anwendung

Der Heilstein sollte im direkten Kontakt zum Körper getragen werden. Allerdings empfiehlt sich lediglich eine kurze Anwendung. Der Anhydrit hat sehr starke Kräfte und könnte ansonsten die geistige Entwicklung des Menschen bremsen. Eine Nutzung zur Herstellung von Edelsteinwasser ist nicht möglich. Der Stein enthält Schwefel. Dieses könnte sich im Wasser aus dem Material lösen und in den menschlichen Organismus gelangen. Manche Nutzer legen den Stein bei einer kurzen Meditation auf das linke Knie. Schon innerhalb von zehn Minuten werden die meisten Nutzer eine beruhigende Wirkung auf den eigenen Geist bemerken.

Wirkung vom Anhydrit

Anhydrit gibt seinen Nutzern ein neues Maß an innerer Sicherheit und wirkt sich deshalb in Phasen starker Beanspruchung positiv aus. Der Heilstein hält seine Nutzer fest am Boden und sorgt dafür, dass sich kein zu starkes Nachdenken einstellt. Das ist in entsprechenden Phasen oftmals wichtig, um wieder zur Ruhe zu kommen und sich zu regenerieren. Auch zur Begleitung einer therapeutischen Behandlung von Schizophrenie wird der Heilstein immer wieder eingesetzt. Manche Menschen nutzen Anhydrit auch in Krisensituationen. Der Stein wirkt hier ähnlich wie manche Beruhigungsmittel, ohne dass er seine Nutzer jedoch abhängig macht. Dieser Vorteil wird von vielen Menschen geschätzt. Nicht weniger Kenner der Heilsteinkunde bewahren einen Anhydrit für den Notfall bei sich zu Hause auf.

Wirkung auf den Körper

Der Stein beruhigt sehr effektiv die grauen Zellen des Gehirns. Er trägt körperlich zur Entspannung bei und reduziert die innere Anspannung. Auch auf den Stoffwechsel soll sich der Heilstein auswirken. Das Mineral sorgt dafür, dass die Organe langsam aber sicher arbeiten. Eine übermäßige Aktivität des Körpers wird ausgebremst, so dass sich dieser gut erholen kann und eine feste Anbindung an die Realität erhält. Bei manchen Erkrankungen profitieren die Nutzer nachhaltig von dieser beruhigenden Wirkung des Heilsteins. Auch gegen Zustände der Erregung kann der Heilstein genutzt werden. Manche Choleriker verwenden ihn beispielsweise, um wieder auf den Boden der Tatsachen zu gelangen. Diesen und anderen Nutzern spendet der Stein das notwendige Maß an Ruhe, um das eigene Leben besser genießen zu können.

Wirkung auf den Geist und die seelische Ebene

Gemäß alten Schriften lassen sich mit der Hilfe von Anhydrit Astralreisen unternehmen. In Jahrhunderte alten Büchern sind Hinweise darüber bis heute erhalten geblieben. Der Stein soll die persönliche Ausstrahlung des Menschen erneuern und ihr zu einem helleren Licht verhelfen. Mit seinen Energien bremst der Heilstein die Erregung des Körpers, um im Geist des Menschen zu ganz neuen Möglichkeiten anzuregen. Dabei stärken die Kräfte des Steins bewusst die Anbindung des Menschen an sein soziales Umfeld und die Realität. Das kann bei manchen psychischen Belastungen oder Erkrankungen eine gute Hilfe bieten. Der Heilstein sollte jedoch nicht zu lange aufgelegt und mit etwas Vorsicht genutzt werden.

Anhydrit Chakren- und Sternzeichenzuordnung

Anhydrit wird dem Herzchakra zugeordnet. Ganz gleich, an welcher Stelle der Stein auf dem Körper liegt, wird er über das Herz den Zugang zu Körper und Geist des Menschen finden. Von dieser zentralen Basis aus können sich die Energien des Heilsteins dann auf den gesamten Menschen auswirken. Von den Kräften des Steins profitieren Menschen aller Sternzeichen gleichermaßen gut. Bei der Nutzung spürt jeder Mensch die außerordentlichen Kräfte dieses Steins sehr schnell.

So pflegen, laden und entladen Sie den Anhydrit Heilstein

Der Heilstein sollte einmal monatlich entladen und wieder neu aufgeladen werden. Dazu wird Anhydrit über eine Nacht in eine Schale mit Trommelsteinen aus Hämatit gelegt. Am nächsten Morgen wird der entladene Stein auf einem Bergkristall platziert und in die Sonne gelegt. Die Sonnenstrahlen laden den Heilstein innerhalb einer Stunde wieder vollständig auf. Wenn diese Prozedur regelmäßig wiederholt wird, kann das volle Energiepotential des Steins abgerufen werden.

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